Cusanus Gymnasiums Erkelenz
Abi-Jahrbuch 1994
- Vorwort
 

Tutorkurse

- Englisch (Begrich)
- Französisch (Behnke)
- Deutsch (Boidol)
- Chemie (Cuber)
- Sozialwissenschaften (Deck)
- Physik (Hündgen)
- Mathematik (Janschewski)
- Englisch (Klein)
- Deutsch (Martin)
- Biologie (Müller)
- Deutsch (Roeben)
- Mathematik (Schleicher)

 
Die Grundbausteine 
unserer Stufe:

- Sexta a
- Sexta b
- Sexta c
- Sexta d
- Sexta e
- Ansichten eines Seiten-
  einsteigers

 
Grund- und
Leistungskurse:

- LK Kunst (Bücken)
- LK Latein (Franzmann)
- LK Sozialwissenschaften
  (Bachmann)
- LK Mathematik (Porschen)
- LK Biologie (Vondenhoff)
- LK Englisch (Kohnen)
- GK Mathematik (Geiser)
- GK Mathematik (Jäger)
- GK Sozialwissenschaften (Exner)
- GK Biologie (Küppers)

 
Berichte und
Gedichte:

- The AF
- Anna Bolika
- Trilogium: Der Physianismus
- Theater AG der Oberstufe
- Der schwere Abschied von 
  Karl-Heinz Weltermann
- Entschuldigungen '94: 
  Kreativ muß man sein
- Die Cusanus Big-Band
- Die Astro-AG Dynastie
- Game over
- Impressum

Die Astro-AG

Die Astro-AG Dynastie

Eigentlich reichen zwei DIN A4-Seiten nicht annähernd aus, um den Kult dieser AG zu beschreiben. Dennoch wird hiermit versucht, allen Außenstehenden Einblick in unsere Welt zu gewähren.

Es begann vor über vier Jahren mit der Idee, nicht nur den Astronomie-interessierten Schülern eine Erweiterung ihres Horizontes zu ermöglichen, sondern allgemein dem verstaubten AG-Programm des Cusanus Gymnasiums der Stadt Erkelenz durch exzentrische Ansprüche und Ziele, die neue Akzente setzten, einen noch nie dagewesenen Flair zu verschaffen. So gründeten Stefan Bollenberg, Afschin Fachr, Fabian Neikes und Dirk Neumann mit freundlicher Unterstützung des Physiklehrers Vincenz T. aus E. die Astro-AG. Nachdem wir uns kurz mit der Bahn unseres Nachbarplaneten Mars beschäftigt hatten, folgte schon unsere erste Exkursion mit dem Rotary-Club zur Sternwarte Bochum. Dort führte uns Herr Prof. Dr. Kaminsky in die Einsatzgebiete der Satellitenastronomie ein. Während des anschließenden Gastmahls in einem vom Club bevorzugten Restaurants kam uns die Idee, unserer Schule ein den Ansprüchen der AG genugtuendes Teleskop anzuschaffen. Einen Monat später folgten schon die ersten Verhandlungen mit dem Vorstand des Fördervereins, den wir überzeugen konnten, für unser Vorhaben, das von Herrn Weltermann massiv unterstützt wurde, genügend Kapital zur Verfügung zu stellen. Als eine gute Alternative zu einem Carl Zeiss-Präzisionsfernrohr bot sich daher das vom amerikanischen Hersteller Celestron gefertigte 11-Zoll-Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop - befestigt auf der besonders für schulische Zwecke geeigneten und im semiprofessionellen Bereich der Astrophysik renommierten Atlux-Montierung - an. Zur Sammlung erster Erfahrungen und Kenntnisse mit diesem Gerät stellte sich Herr Heidlas, Direktor der Sternwarte Aachen, inklusive Kampfhund freundlicherweise zur Verfügung. Doch schon kurz nach der offiziellen Einführung unserer Arbeitsgemeinschaft und Bekanntgabe ihrer Konzepte wurden erste öffentliche Stimmen von Seiten einiger Lethargisten laut. Zitat aus einer internen Schülerzeitung der ehemaligen UII a (Kn): »Mit einigen Gleichgesinnten hat Fabian an unserer Schule die Astro-AG ins Leben gerufen. Derzeit will diese größenwahnsinnig gewordene Gruppe eine vom CGE zu bezahlende Kuppel mit Teleskop anschaffen lassen.« Derartige lächerliche Einwände konnten der Zielstrebigkeit unseres Vorhabens nichts entgegensetzen. Auch der plötzliche Absprung des in unseren Anfangsjahren der Entwicklung begleitenden Herrn T. konnte die Ideologie der AG nicht zu Fall bringen.

Mit akribischer und freundlicher Unterstützung von Herrn Begrich und Herrn Schwittlinsky gelang es uns, ein gewisses Schülerpotential mit einem von Sexta bis Oberprima reichenden Altersspektrum für das Thema Astronomie zu gewinnen. Die wöchentlichen Versammlungen umfaßten einführende Sonnenbeobachtungen und Computersimulationen sowie die Vermittlung astrophysikalischer Grundlagen. Zur Vertiefung der Orientierungsfähigkeit am Sternenhimmel diente die Exkursion zum Planetarium Bochum. Der gehobene Standard des zu diesem Zweck gemieteten Reisebusses sorgte für eine bequeme und kurzweilige Fahrt. Während ein großer Teil der Oberstufe es an jenem Tag vorzog, sich den Film "Schindlers Liste" im Gloria-Kino Erkelenz anzusehen, genossen wir eine detaillierte Dokumentation dieses preisgekrönten Films über das bordeigene Videosystem. Der Besuch des Planetariums erlangte in jedem Fall den von uns erwarteten Erfolg.

Heute zählt die von uns geschaffene Astro-AG 60 Mitglieder.

Der Vorstand