Cusanus Gymnasiums Erkelenz
Abi-Jahrbuch 1994
- Vorwort
 

Tutorkurse

- Englisch (Begrich)
- Französisch (Behnke)
- Deutsch (Boidol)
- Chemie (Cuber)
- Sozialwissenschaften (Deck)
- Physik (Hündgen)
- Mathematik (Janschewski)
- Englisch (Klein)
- Deutsch (Martin)
- Biologie (Müller)
- Deutsch (Roeben)
- Mathematik (Schleicher)

 
Die Grundbausteine 
unserer Stufe:

- Sexta a
- Sexta b
- Sexta c
- Sexta d
- Sexta e
- Ansichten eines Seiten-
  einsteigers

 
Grund- und
Leistungskurse:

- LK Kunst (Bücken)
- LK Latein (Franzmann)
- LK Sozialwissenschaften
  (Bachmann)
- LK Mathematik (Porschen)
- LK Biologie (Vondenhoff)
- LK Englisch (Kohnen)
- GK Mathematik (Geiser)
- GK Mathematik (Jäger)
- GK Sozialwissenschaften (Exner)
- GK Biologie (Küppers)

 
Berichte und
Gedichte:

- The AF
- Anna Bolika
- Trilogium: Der Physianismus
- Theater AG der Oberstufe
- Der schwere Abschied von 
  Karl-Heinz Weltermann
- Entschuldigungen '94: 
  Kreativ muß man sein
- Die Cusanus Big-Band
- Die Astro-AG Dynastie
- Game over
- Impressum

Sexta a (Peukert / Gronenthal / Klein)

Der glorreiche Aufstieg und Verfall der Sexta a

Die bewegte Laufbahn der Sexta a begann mit 30 erwartungsvollen, kleinen Lateinern, die zum Auftakt ihres harten Gymnasiastenlebens eine Sonne für ihr neues Klassenzimmer überreicht bekamen. Doch das Licht der Sonne sollte sie nicht lange erhellen, denn aus scheinbar unerklärlichen Gründen verabschiedete sich schon bald ein Sonnenstrahl nach dem anderen. Dank der aufopferungsvollen Unterstützung eines Mitschülers erhielten wir jedoch ein neues Exemplar, welches uns von nun an den Weg weisen sollte.

Aller Anfang ist schwer, doch unsere erste Klassenlehrerin, Frau Peukert, verstand es, sehr schnell unsere ersten Barrieren (sowohl sprachlicher Art als auch klassenintern) zu überwinden und damit die Basis für die kommenden sechs Jahre aufzubauen.

Nach zwei Jahren verließ sie uns aufgrund ihrer Schwangerschaft, und Herr Gronenthal übernahm das Ruder. Mit ihm schipperten wir in der Quarta nach Terschelling. Das unvergeßlichste Erlebnis dieser einwöchigen Fahrt war eindeutig eine geplante zweistündige Wattwanderung, die sich auf eine ganztägige Wanderung durch das Vogelschutzgebiet ausdehnte und mit einer Strafe von 30 Gulden für jeden Schüler endete. Auch wenn Herr Gronenthals Erdkundekenntnisse sehr bescheiden waren, so erwies er sich als geschickter Verhandler mit den Behörden, und somit bekamen wir eine Strafmilderung (nur ein Gulden pro Person). Doch nicht nur diese Klassenfahrt wird uns allen in Erinnerung bleiben; auch die darauffolgenden zwei Jahre mit ihm haben Spuren bei uns hinterlassen.

Schon bald wurden wir wieder mit einem neuen Klassenlehrer beglückt: Herr Klein glaubte,  mit unserer "Musterklasse" das große Los gezogen zu haben. Vom Gegenteil wurde er alsbald überzeugt, besonders nachdem einige talentierte Künstler der Klasse unter Zustimmung der anderen das Klassenzimmer mit Postern von (meist) halbnackten "Schönheiten" verzierten (unsere Klassenausstattung war schon immer ausgefallen, wie zum Beispiel unsere verkrüppelte Sonne, Weihnachtsschmuck im Sommer, ein selbstgeknüpftes Spinnennetz an der Decke, Gardinen an den Fenstern bis hin zu einem Aquarium ...). Diese Aktion ließ das Herz mancher Lehrer höher schlagen, die Direktion erfreute es jedoch nicht! Aber Herr Klein konnte dies nicht erschüttern, und wie Fortuna so will nahm das Schicksal einer jeden Lateinklasse seinen Lauf: "De bello gallico"! Kurze Erholungsphasen boten sich glücklicherweise durch drei Klassenfahrten an: Drei Tage Bad Münstereifel in der Obertertia, geprägt von Stadtrallye, Fassadenkletterei und Kartenspielen; die Besinnungstage in Kamp Lintfort in der Untertertia zusammen mit einigen aus der "b", die von jedem unterschiedlich aufgefaßt wurden, aber dennoch drei erlebnisreiche Tage waren; und schließlich die einwöchige Abschlußfahrt in der 10 nach Brakel in den Bungalowpark, wo wir unsere Fähigkeiten in bezug auf Selbstversorgung und Instandhaltung der Bungalows unter Beweis stellen konnten. Leider verging auch hier die Zeit wie im Fluge, und schon bald drückte jeder von uns wieder die Schulbank und quälte sich weiter mit lateinischen Originaltexten. Da waren die Lehrbuchtexte im roten und olivfarbenen Cursus Latinus gar nichts gegen, und so manch einer wünschte sich zurück in die damals noch sorgenfreie Zeit. Bestimmt wird allen unser erster Text noch einigermaßen in Erinnerung geblieben sein, nämlich:
 

Marcus hodie in Colosseo est.
Sed ubi est Cornelia?
Marcus diu expectat.
Subito videt:
Ibi Cornelia stat!
Marcus gaudet et vocet.
Et Cornelia gaudet et salutat
 
Folgende Schüler aus der alten Sexta a befinden sich noch heute unter den Abiturienten:
Stefan Bagusche (Boi), Jennifer Begrich (Kn), Christian Bosau (Hd), Maike Bubeck (Kn), Volker Eidems (Boi), David Fröde (Mue), Christoph Hantsch (Hd), Burkhard Heil (Kn), Nicole Hurtz (Hd), Frank Klein (Hd), Christoph Mäurer (Cb), Peter Moll (Sl), Fabian Neikes (Hd),  Sabine Ohmes (Ben), Lars Siekmeyer (Sl), Ingo Strauch (Hd), Birgit Szymczak (Boi), Hedwig Thelen (Boi), Patricia Vahsen (Rb), Christoph Vaßen (Mr), Torsten Wacker (Dk), Sabine Wentz (Boi), Sami Yahya (Kn)
(Birgit Szymczak, Jennifer Begrich)