Gedanken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Da es uns doch ein wenig zu langweilig und einfach für unseren wunderbar
intelligenten Kurs vorkam, einen ganz normalen Bericht über uns und
vielleicht unsere Tutorfahrt in dieses Jahrbuch zu schreiben, ziehen wir
jetzt die ganze Sache einmal in völlig neuer und noch nie dagewesener
Form auf. Wir hoffen, daß sich niemand der genannten Personen auf
den Schlips getreten fühlt durch Dinge, die in diesem Gedicht erwähnt
werden. Bedenkt Ihr Betroffenen bei möglicher Kritik bitte immer,
daß es nicht so leicht ist, Reime zu erfinden, deren Inhalt dann
auch immer noch genau den Charakter einer Person in vier Zeilen ausdrücken
sollen. Deshalb bitten wir schon im Voraus um Verständnis und Vergebung
für alle eventuellen Ungerechtigkeiten. Viel Spaß beim Lesen.
Über das bewegte Leben des Biologiekurses MUE
Thomas Arnolds, auch genannt "Anne",
War schon immer ein wenig panne.
Gehänselt wurd' er früher sehr,
Bei uns hat er's jetzt nicht mehr schwer.
Anke, immer klein und fein,
Haut sich selbst die Einsen rein.
Als Tutorsprecher war's für sie nicht immer leicht,
So hat's nach zwei Jahren ihr gereicht.
Carmen kam erst in der Zwölf
Und nicht wie and’re in der "ölf". (Zitat Sonja)
Doch lebte sie sich recht schnell ein
Und blieb nicht lange ganz allein.
Kosta, unser alter Rapper,
Ist noch gar kein alter Klepper.
Trotz Hochmut und recht großer Klappe,
Ist sein Charme doch nicht von Pappe.
Markus hat ganz viele Locken,
Aber keine Steptokokken.
In Bio hat er oft Ideen,
Die Viele von uns gar nicht sehen.
Fröde, unser Hetzerather,
Kam oft zur Schul’ mit einem Kater.
David kam auch oft zu spät,
Herr Müller ihm zur Besserung rät.
Tony ist der Portugiese,
Dachte oft wie Adam Riese.
Auf Kriegsfuß stand er mit Herrn Scherer,
Der doch war sein Reli-Lehrer.
Kaufmann war stets schlecht gelaunt,
Wurde oft nur angeraunt.
Trotzdem half er zu jeder Zeit,
Und war zu jedem Scherz bereit.
Stefanie gern Vespa fuhr,
Im Verkehr war sie nie stur.
Mit Charlotte eh befreundet,
Hat Steffi sie auch nie verleumdet.
Andreas war' ein seltner Gast,
Häufig hat er Klausuren verpaßt,
Spendabel war er aber immer,
Deshalb: Vergessen werden wir ihn nimmer.
Sascha liebt das Provozieren,
Keiner soll ihn kritisieren.
Auf die Palme bracht er viele,
doch übertrieb er's oft mit diesem Spiele.
Melanie war oft verpennt,
Doch wer sie einmal besser kennt,
Weiß, daß Evo ihr nicht liegt,
Sie oft dafür im Handball siegt.
Ob Sonja kommt, war oft wie Lotto,
Denn sie verfolgte strikt ihr Motto:
Wer zu spät kommt (eben),
Der hat mehr vom Leben.
Ralles Stimme kennt fast keiner
Und als die Haare wurden feiner,
Wurden sie brutal gekürzt,
da waren wir doch sehr bestürzt.
Charlotte fragte sehr oft das:
Wer?, Wie?, Was?,
Wieso?, Weshalb?, Warum?,
Wer nicht fragt bleibt dumm!!
Organisieren war für Jörg das Beste,
Auch waren bei ihm alle Feste.
Für ein Jahr war er unser Sprecher
Und damit auch der große Rächer.
Sandra, unsere blonde Nymphe,
Trug sehr selten graue Strümpfe.
Neben Sascha saß sie lange,
Oft wurd's ihr dabei Angst und Bange.
Michaela hat 'nen Freund,
Von dem sie oft in Bio träumt.
Sie hat auch lange blonde Haare
Und spielt in ihrem Dorf Fanfare.
Nun erzählen wir auch schon,
Von einer wichtigen Person:
Unser Oberguru war,
Herr Müller, stark und wunderbar.
Fast alle werden nun auch siegen,
Die Zulassung fürs Abi kriegen.
Gelaunt war MUE nicht immer gut,
Machte uns nicht immer Mut.
Verglichen wurden wir recht gerne,
Sein Lieblingsspruch war: "Lerne, lerne,
Nehmt euch bitte mal ein Beispiel,
Vondenhoffs Standard ist unser Ziel."
Damit riß er tiefe Wunden,
Nach Bio war'n wir oft zerschunden.
Die Herzen bluteten uns sehr,
Ach, wäre er doch einmal fair,
Ach, hätte er doch nur erkannt,
Was war in uns'rem Kopf verbannt.
Wie gerne hätten wir's verstanden,
Auf einer Eins bei ihm zu landen.
Doch das sollte keinem von uns gelingen,
Egal, wieviel Zeit wir mit Bio verbringen.
Alles in allem war's 'ne schöne Zeit,
Mann, was sind wir jetzt gescheit!!!
Es bleibt uns nur noch Dank zu sagen,
Und uns nach unserer Zukunft fragen.
Das bequeme Leben ist nun vorbei,
Es bleibt nur noch die Zeit bis Mai.
Und das Abschlußwort zum Schluß:
Wie schön, daß man zur Schule muß!!!
(Anke Bierbach, Jörg Schlaugat-Böhm,
Sonja Müller, Markus Fraenzgen, u.v.a.)